Wareneingang, Chargen und Seriennummern
Du erfasst hier eingehende Lieferungen und führst sie über die Prüfung bis zum Einlagern. Daneben legst du Chargen an und verfolgst nach, woher eine Charge kam und wohin sie ging. Beide Seiten stehen in der Seitenleiste in der Gruppe „Lager & Produktion", als „Wareneingang" und als „Chargen & Serien".
Einen Wareneingang erfassen und einlagern
- Klick in der Seitenleiste unter „Lager & Produktion" auf „Wareneingang".
- Klick oben rechts auf „Neuer Wareneingang".
- Trag unter „Lieferant" den Namen ein. Ohne diese Angabe meldet das System
- Trag unter „Bestellnummer" die Nummer deiner Bestellung ein, falls es eine
- Trag unter „Anzahl Positionen" ein, wie viele Positionen die Lieferung hat.
- Schreib unter „Notizen", was dir aufgefallen ist.
- Klick auf „Anlegen".
- Nach der Kontrolle der Ware: Klick am rechten Zeilenende auf „···" und dann
- Nach dem Einräumen: Klick erneut auf „···" und dann auf „Einlagern". Stimmt
„Lieferant ist erforderlich".
gibt.
auf „Als geprüft markieren".
etwas nicht, wähl stattdessen „Reklamieren".
Nach dem Anlegen erscheint „Wareneingang <Belegnummer> angelegt", und die Zeile steht ganz oben in der Liste. Nach jedem Menüklick meldet das System „Status geändert: …", und der Punkt in der Spalte „Status" wechselt die Farbe.
Die Klicks im Menü „···" wirken sofort, ohne Rückfrage. Ein Fehlklick auf „Reklamieren" lässt sich aber beheben, weil du den Status danach wieder ändern kannst.
Die vier Statuswerte
| Status | Bedeutung |
|---|---|
| Angekommen | Die Lieferung ist erfasst und noch nicht geprüft. Sie zählt oben in der Kachel „Zu prüfen". |
| Geprüft | Du hast die Lieferung kontrolliert. Sie ist noch nicht eingelagert. |
| Eingelagert | Die Lieferung ist abgeschlossen. Im Hintergrund entsteht ein Buchungssatz zum Beleg. |
| Reklamiert | Mit der Lieferung stimmt etwas nicht. Der Wert wird rot gezeigt und zählt in die Kachel „Reklamiert". |
Was ein Wareneingang nicht leistet
Ein Wareneingang hält nur die Anzahl der Positionen als Zahl fest. Einzelne Artikelzeilen kannst du nicht eintragen, und eine Verknüpfung zu einem Produkt aus der Produktliste gibt es nicht.
„Einlagern" verändert außerdem keinen Lagerbestand. Es entsteht nur ein Buchungssatz mit dem Betrag 0,00 €. Eine Warenbewegung wird dabei nicht erzeugt. Wenn du Bestand wirklich fortschreiben willst, führt der Weg über die Seite „Bestandsbuchung", beschrieben unter Lagerstandorte, Bewegungen und ABC-Analyse.
Löschen gibt es hier nicht. Einen Wareneingang kannst du nur im Status ändern. Die Seite hat auch kein Suchfeld und keine Spaltenfilter. Sortieren kannst du über „Belegnr.", „Lieferant", „Eingangsdatum" und „Positionen", über „Status" und „Bestellnr." nicht.
Eine Charge anlegen
- Öffne links unter „Lager & Produktion" den Eintrag „Chargen & Serien".
- Klick oben rechts auf „Neue Charge".
- Trag unter „Produktbezeichnung" den Artikel ein, zum Beispiel
- Trag unter „Chargennummer" die Nummer ein, zum Beispiel „CH-2026-0350".
- Trag bei Bedarf „Anfangsmenge" und „Einheit" ein. Voreingestellt sind 0 und
- Trag bei Bedarf „Herstelldatum" und „MHD / Verfallsdatum" ein.
- Trag bei Bedarf die „Lieferanten-Chargennummer" ein.
- Klick auf „Anlegen".
„Beton C30/37".
„Stk".
Die Meldung „Charge angelegt" erscheint, die Liste lädt neu, und die Charge steht auf „Aktiv".
| Feld | Pflicht | Was du wissen musst |
|---|---|---|
| Produktbezeichnung | ja | Ohne Eintrag bleibt „Anlegen" grau. Das Feld trägt kein Sternchen. |
| Chargennummer | ja | Ohne Eintrag bleibt „Anlegen" grau. Das Feld trägt kein Sternchen. |
| Anfangsmenge | nein | Vorbelegt mit 0. |
| Einheit | nein | Vorbelegt mit „Stk". |
| Herstelldatum | nein | Datumsfeld. |
| MHD / Verfallsdatum | nein | Liegt das Datum weniger als 30 Tage in der Zukunft, wird die Zeile orange und der Filter „MHD-Warnung" greift. |
| Lieferanten-Chargennummer | nein | Platzhaltertext „Optional". |
Zwei Eingaben verschwinden nach dem Speichern. In der Spalte „Produkt" steht danach die Chargennummer und nicht die eingetippte Produktbezeichnung. Der Server kennt kein Feld dafür, und dein Text landet nur als Notiz. Die „Einheit" wird gar nicht mitgeschickt. In der Spalte „Bestand" steht deshalb nur eine Zahl.
Eine Charge zurückverfolgen
- Öffne „Chargen & Serien".
- Tipp die Chargennummer, die Produktbezeichnung oder die Lieferanten-Charge in
- Klick in der Spalte „Chargennummer" auf die blaue Nummer. Rechts fährt ein
- Oben in diesem Bereich stehen „Status", „Bestand", „Herstelldatum", „MHD" und
- Der Bereich steht auf „Trace Forward". Darunter listet „Ausgehende Bewegungen
- Klick auf „Trace Backward". Jetzt siehst du unter „Eingehende Bewegungen
- Zum Schließen klick neben den Bereich.
das Suchfeld über der Tabelle. Es trägt den Platzhaltertext „Chargennummer, Produkt suchen...".
Bereich auf.
„Lieferanten-Charge", soweit erfasst.
(wer hat die Charge bekommen?)" auf, wohin die Ware gegangen ist. Sind Seriennummern hinterlegt, folgt der Abschnitt „Zugehörige Seriennummern".
(woher kommt die Charge?)" den Wareneingang und die „Lieferanten-Charge".
Die beiden Umschalter sind englisch beschriftet. „Trace Forward" ist der Weg nach vorn, also wohin die Ware ging. „Trace Backward" ist der Weg zurück, also woher sie kam.
Sind keine Bewegungen erfasst, steht dort „Keine Ausgabe-Bewegungen vorhanden" beziehungsweise „Keine Wareneingang-Bewegungen vorhanden". Kommen die Daten nicht, erscheint „Rückverfolgungsdaten konnten nicht geladen werden", und der Bereich bleibt leer.
Die Liste lädt höchstens 200 Chargen und hat keine Blätterung. Über der Tabelle schränkst du mit „Alle", „Aktiv", „Quarantäne", „Rückgerufen", „Verbraucht", „Abgelaufen" und „MHD-Warnung" ein.
Den Status einer Charge ändern
Am rechten Zeilenende führt das Dreipunkt-Menü zu den Statuswechseln.
| Status | Bedeutung und Weg |
|---|---|
| Aktiv | Frei verwendbar, grüner Punkt. Über das Menü setzt du die Charge in Quarantäne. |
| Quarantäne | Gesperrt, gelber Punkt. Über „Freigeben" geht sie zurück auf „Aktiv". |
| Rückgerufen | Zurückgerufen, roter Punkt. In der Oberfläche gibt es keinen Weg zurück. |
| Verbraucht | Aufgebraucht, grauer Punkt. Kein Rückruf mehr möglich. |
| Abgelaufen | Über das Verfallsdatum hinaus, oranger Punkt. Diesen Status setzt die Oberfläche nicht, er kommt aus dem System. |
„Rückruf einleiten" fragt nicht nach. Ein Klick setzt die Charge sofort auf „Rückgerufen", und „Freigeben" wird nur bei „Quarantäne" angeboten. Eine angelegte Charge lässt sich in der Oberfläche außerdem weder ändern noch löschen.
Eine Seriennummer suchen und ihren Status setzen
- Öffne „Chargen & Serien".
- Tipp im Kasten „Seriennummern-Scan" die Nummer in das Feld mit dem
- Klick auf „Suchen" oder drück die Eingabetaste.
- Klick rechts neben dem Status auf den kleinen Pfeil nach unten.
- Wähle „Auf Lager setzen", „Als Verkauft markieren" oder „Als Retoure
Platzhaltertext „Seriennummer eingeben oder scannen...".
markieren".
Der Status ändert sich, und oben bestätigt eine Meldung den neuen Wert.
| Status | Bedeutung |
|---|---|
| Auf Lager | Das Stück liegt im Bestand. |
| Verkauft | Das Stück ist beim Kunden. |
| Retoure | Das Stück kam zurück. |
| Verschrottet | Rot dargestellt. In der Oberfläche nicht setzbar. |
| Rückgerufen | Rot dargestellt. In der Oberfläche nicht setzbar. |
Die Suche durchsucht nur die zuletzt geladenen 200 Seriennummern im Browser. Sie fragt den Server nicht. Bei mehr als 200 erfassten Nummern meldet sie „Seriennummer nicht gefunden", obwohl die Nummer existiert. Dieselbe Meldung kommt auch, wenn es die Nummer wirklich nicht gibt. In der Zeile steht dann als Produkt „Nicht gefunden".
Zwei Arten von Chargen
Die Chargen aus „Chargen & Serien" und die Chargen der Seite „Bestandsbuchung" sind zwei getrennte Datenbestände. Eine hier angelegte Charge lässt sich bei einer Bestandsbuchung nicht auswählen. Plane das ein, bevor du beide Seiten parallel benutzt.