Rechnung nicht empfangen
Der Kunde sagt, die Rechnung sei nie angekommen. Versendet wird an der Rechnung selbst: /invoices, Rechnung öffnen, Knopf „Senden". Dieser Artikel zeigt, woran du erkennst, ob überhaupt eine Mail hinausging, und was du dann tust.
Was beim Senden gemeldet wurde
Nemix unterscheidet drei Ausgänge. Der Unterschied zwischen den ersten beiden entscheidet alles Weitere.
| Rückmeldung | Bedeutung |
|---|---|
| „Rechnung versendet" mit Nummer und Empfängern | Der Mailversender hat die Nachricht angenommen. |
| „Rechnung NICHT wirklich versendet" mit dem Zusatz „Testumgebung: der Versand wurde nur simuliert. …" | Es ging nichts hinaus. Auf Test- und Vorführumgebungen ist der Versand absichtlich nur nachgestellt. |
| „Versand fehlgeschlagen" mit einem Zusatz darunter | Der Versuch ist gescheitert. Der Zusatz nennt den Grund, siehe Tabelle weiter unten. |
Der Status der Rechnung wechselt von „Entwurf" auf „Versendet", sobald der Versand angenommen wurde. Beim nur nachgestellten Versand passiert das ebenfalls. Der Status allein ist also kein Beweis, dass eine Mail unterwegs war.
Eine Versandhistorie führt die Rechnung nicht. Es gibt keine Liste „an wen wann gesendet" und keine Zustellbestätigung. Nach dem Schließen des Fensters bleibt dir nur, den Versand zu wiederholen.
Rechnung erneut senden
- Öffne
/invoicesund klicke die Rechnung an. - Klicke oben „Senden".
- Bleib im Reiter „Versenden".
- Prüfe das Feld „An". Es ist mit der E-Mail-Adresse des Kunden vorbelegt. Bleibt es leer, ist am Kontakt keine Adresse hinterlegt.
- Mehrere Empfänger trennst du mit Komma, Semikolon oder Leerzeichen. „CC (optional)" funktioniert genauso.
- Prüfe „Betreff" und „Nachricht". Lässt du beides leer, setzt Nemix die hinterlegte Vorlage ein.
- Entscheide über den Schalter „Link zum Kundenportal mitsenden". Er ist voreingestellt und fügt einen Link hinzu, über den der Kunde die Rechnung online ansieht.
- Klicke „Per E-Mail versenden". Währenddessen steht dort „Wird gesendet …".
Bei Erfolg erscheint „Rechnung versendet" mit der Belegnummer und den Empfängern, und das Fenster schließt sich.
Der Versand verlangt mindestens die Rolle manager. Die Rechnung geht mit dem ZUGFeRD-PDF im Anhang hinaus. Eigene Anhänge kannst du ergänzen, erlaubt sind 10 Dateien und zusammen 10 MB.
Meldungen beim Versand
| Meldung | Ursache | Ausweg |
|---|---|---|
| „Bitte mindestens eine Empfänger-Adresse angeben" | Das Feld „An" ist leer. | Adresse eintragen. Sie steht am Kunden, wenn du sie dort pflegst. |
| „Ungültige E-Mail-Adresse" mit der Liste der Adressen | Die Prüfung im Browser hat ein falsches Format gefunden. | Tippfehler beheben. Es wurde noch nichts abgeschickt. |
| „Empfänger- oder Absender-Adresse ist (noch) nicht verifiziert — bitte Admin kontaktieren (SES-Sandbox)." | Der Mailversender hat die Nachricht abgelehnt, weil Absender oder Empfänger nicht freigeschaltet sind. | Administrator prüft die Domain-Verifikation, siehe unten. |
| „E-Mail-Versand temporär gedrosselt, später erneut." | Der Versender drosselt gerade. | Ein paar Minuten warten und erneut senden. |
| „E-Mail konnte nicht versendet werden." | Sammelfall für alles andere, was der Versender abgelehnt hat. | Erneut versuchen. Bleibt es dabei, Administrator einschalten. |
| „PDF-Erstellung ist momentan gestört — bitte in 1–2 Minuten erneut versuchen." | Der PDF-Erzeuger arbeitet im Notbetrieb. Der Versand wurde abgebrochen, statt ein schlechtes PDF zu verschicken. | Zwei Minuten warten und erneut senden. |
| „email_quota_exceeded" | Das Monatskontingent für E-Mails ist aufgebraucht. Hier steht ausnahmsweise der technische Code, weil die Antwort keinen fertigen Satz mitliefert. | Auf den Monatswechsel warten oder den Tarif wechseln. |
| „Extra attachments exceed the 10 MB total size limit." | Die zusätzlichen Anhänge sind zusammen zu groß. Diese Meldung reicht der Server englisch durch. | Anhänge verkleinern oder weglassen. |
| „Dafür fehlt die Berechtigung: erforderlich ist mindestens die Rolle „manager", vorhanden ist „user". …" | Deine Rolle reicht für den Versand nicht. | Jemanden mit der Rolle manager oder höher senden lassen. |
| „Versand fehlgeschlagen. Bitte erneut versuchen." | Unerwarteter Fehler auf dem Server. | Erneut versuchen und den Zeitpunkt für den Support notieren. |
| Tarif | E-Mails pro Monat |
|---|---|
| free | 100 |
| starter | 1.000 |
| professional | 10.000 |
| enterprise | unbegrenzt |
Ein gescheiterter Versand wird dem Kontingent wieder gutgeschrieben. Fehlversuche fressen deinen Monat also nicht auf.
Als Administrator den Versandweg prüfen
- Öffne
/settingsund wähle links in der Gruppe „Kommunikation" den Eintrag „E-Mail-Zustellung". - Lies auf der Seite „E-Mail-Versand" die Karte „Provider-Konfiguration".
- Prüfe die Zeile „Provider". Die Markierung daneben heißt „aktiv" oder „NICHT konfiguriert".
- Prüfe „From-Adresse", „From-Name" und „Reply-To".
- Lies die Karte „SES Domain-Verifikation" mit den Zeilen „Domain", „Region", „Status", „DKIM" und „MAIL FROM".
- Nach einer Änderung an der Umgebung klickst du oben „Neu laden".
Steht bei „Provider" die Markierung „aktiv" und bei „Status" die Markierung „verified", ist der Weg nach außen offen. Steht dort „NICHT konfiguriert" oder beginnt der Provider-Name mit mock, verlässt keine Mail den Server, egal wie oft du sendest.
Fehlt dir die Rolle, meldet die Seite „Nur Admins koennen den E-Mail-Versand-Status einsehen. Bitte mit Admin-Rolle anmelden."
Der Versand meldet Erfolg, die Mail fehlt trotzdem
- Prüfe die Adresse am Kunden auf Tippfehler. Nemix schickt an genau das, was im Feld „An" steht.
- Lass den Kunden im Spam-Ordner nachsehen.
- Sende erneut und trage dich selbst unter „CC (optional)" ein. Kommt deine Kopie an, liegt es beim Empfänger. Kommt auch sie nicht an, liegt es am Versandweg.
- Lass die Domain-Verifikation wie oben beschrieben prüfen.
- Brauchst du es sofort, wechsle im Versandfenster auf den Reiter „Drucken" und klicke „PDF herunterladen". Danach kannst du die Datei aus deinem eigenen Mailprogramm schicken.
Damit ist entweder die Mail unterwegs oder der Kunde hat die Rechnung auf einem anderen Weg.