Daten-Import-Fehler
Der Import von CSV- und Excel-Dateien liegt auf /imports. Die Seite heißt in der Kopfzeile „Migrations-Assistent" und in der Brotkrume „Datenimport". Sie steht in keinem Menü, du rufst die Adresse direkt auf.
Der Import ist alles oder nichts. Scheitert eine einzige Zeile, wird keine einzige geschrieben. Deshalb lohnt es sich, den Grund genau zu lesen, statt es noch einmal zu versuchen.
Grenzen prüfen, bevor du hochlädst
| Punkt | Grenze |
|---|---|
| Dateiformate | .csv, .xlsx, .xls, .xlsm |
| Dateigröße | 10 MB, geprüft schon im Browser |
| Zeilen | 50.000 |
| Zielarten | „Automatisch erkennen", „Kunden", „Bestellungen", „Produkte", „Kontakte", „Lieferanten", „Rechnungen" |
| Excel-Blätter | Immer das erste nicht leere Blatt. Eine Blattauswahl gibt es nicht |
| Kodierung | UTF-8, UTF-8 mit BOM, Windows-1252. Alles andere wird als Windows-1252 gelesen |
| Trennzeichen | Komma, Semikolon und Tabulator werden aus der Kopfzeile erkannt |
Der Hinweistext auf der Fläche nennt nur „Unterstützte Formate: .csv, .xlsx — Max. 10 MB". .xls und .xlsm gehen trotzdem.
Die rote Karte lesen
- Öffne die Karte mit der Überschrift „Import nicht möglich". Der eigentliche Grund steht darunter.
- Vergleiche den Grund mit der Tabelle unten.
- Korrigiere die Datei.
- Setze die Karte über das Kreuz zurück und lade die Datei erneut hoch.
Läuft es durch, erscheint „Migration erfolgreich" mit Anzahl und Dauer, dazu der Knopf „Weitere Datei importieren".
| Meldung | Ursache | Ausweg |
|---|---|---|
| „Datei zu groß. Maximum: 10 MB" | Die Datei überschreitet 10 MB. Serverseitig gilt dieselbe Grenze. | Datei aufteilen oder als CSV statt Excel speichern. |
| „Nicht unterstütztes Format. Bitte CSV- oder Excel-Datei verwenden." | Die Dateiendung ist keine der vier erlaubten. | Im Tabellenprogramm als CSV oder XLSX speichern. |
| „Zu viele Zeilen. Maximum: 50.000 Zeilen" | Der Server hat too_many_rows gemeldet. | Die Datei in Blöcke unter 50.000 Zeilen teilen und nacheinander importieren. |
| „Zeile 42 hat die Prüfung nicht bestanden:" | Eine Zeile hat die Feldprüfung nicht bestanden. Darunter stehen Feldname und Grund. | Genau diese Zeile korrigieren. Häufig sind es E-Mail-Adressen, Länderkennzeichen mit mehr als zwei Zeichen oder Beträge unter null. |
| „Row 3 failed validation" | Dieselbe Sache, nur reicht der Server hier seinen englischen Text unverändert durch. | Wie oben. Die Zahl ist die Zeilennummer in deiner Datei. |
| „Import fehlgeschlagen" | Rückfalltext, wenn die abgelehnte Antwort kein Feld message trägt. | Die Karte darunter lesen. Sonst die Browser-Konsole (F12) öffnen und die technische Ursache an den Support geben. |
| „Es wurde nichts importiert — korrigiere die Datei und versuche es erneut." | Kein Hinweis, sondern die Zusage: der Import läuft als eine Transaktion. | Datei korrigieren, Assistenten von vorn durchlaufen. Ein halber Bestand kann nicht entstehen. |
Pflichtfeld fehlt
- Gehe in den Schritt „Zuordnung".
- Ordne jeder Quellspalte ein Zielfeld zu. Was du nicht brauchst, bleibt auf „— Ignorieren —".
- Pflichtfelder tragen ein Sternchen. Fehlt eines, steht dort „Pflichtfelder noch nicht zugeordnet:" mit der Liste.
- Ordne der genannten Beschriftung eine Spalte zu oder wechsle die Zielart.
Sobald kein Pflichtfeld mehr offen ist, wird „Weiter zur Vorschau" anklickbar.
| Zielart | Pflichtfeld |
|---|---|
| Kunden | „name" |
| Bestellungen | „number" |
| Produkte | „sku" und „name" |
| Lieferanten | „name" |
| Rechnungen | „number" |
| Kontakte | keines |
Bei Rechnungen trägt das Pflichtfeld die Beschriftung „Auftragsnummer". Das ist kein anderes Feld, sondern nur eine global vergebene Beschriftung für den Schlüssel number.
Hinweise zur Zuordnung
- „Automatische Zuordnung nicht verfügbar — bitte manuell prüfen." heißt: der Vorschlag ist ausgefallen, alle Spalten stehen auf „— Ignorieren —". Setze die Zuordnung von Hand, danach läuft der Import normal weiter.
- „AI-Vorschlag fehlgeschlagen, heuristische Zuordnung verwendet." heißt: statt des Modells hat ein Wörterbuch zugeordnet. Die Vorschläge sind vorsichtig und lassen unklare Spalten leer.
- „Zuordnung aus einem früheren Import übernommen — bitte prüfen." heißt: für genau dieses Spalten-Set lag schon eine bestätigte Zuordnung vor. Sie gilt für den ganzen Mandanten, nicht nur für dich. Prüf sie, bevor du weitergehst.
- Ein Quellsystem gilt erst ab 40 Prozent getroffener Marker als erkannt. Darunter steht „Unbekanntes System". Das ist kein Fehler, du stellst die Zielart dann selbst ein.
Der Assistent kennt deinen Import nicht mehr
Meldet der Server import_job_not_found, ist der Auftrag weg. Er lebt nur im Arbeitsspeicher der API und wird nach 30 Minuten verworfen. Ein Neustart der API oder eine zweite API-Instanz haben denselben Effekt.
- Rufe
/importsneu auf. - Lade die Datei erneut hoch.
- Arbeite die fünf Schritte „Datei", „Quellsystem", „Zuordnung", „Vorschau", „Import" ohne lange Pause durch.
Der Import läuft dann durch. Lass den Assistenten nicht über Mittag offen stehen.
Am Ende fehlt die Berechtigung
Vorschau, Erkennung und Zuordnungsvorschlag sind für jeden angemeldeten Benutzer offen. Der Import selbst, der Stammdaten-Abgleich und das Zuordnungsgedächtnis verlangen mindestens die Rolle manager. Deshalb bricht der Ablauf erst ganz am Ende ab, mit dem Satz „Dafür fehlt die Berechtigung: erforderlich ist mindestens die Rolle „manager", vorhanden ist „user". Ein Administrator kann das in der Benutzerverwaltung ändern."
Lass in diesem Fall jemanden mit der Rolle manager oder höher importieren. Die Rangfolge der Rollen steht in Login funktioniert nicht.
Was dich sonst überrascht
- Die Vorschau-Tabelle und die Beispielwerte im Zuordnungsschritt bleiben leer. Die Zuordnung funktioniert trotzdem, du siehst nur keine Beispieldaten.
- Die Auswahl der Zielfelder im Browser kennt bei Lieferanten ein Feld „Adresse". Das Server-Schema kennt es nicht, es hat
street,city,zipundcountry. Ein auf „Adresse" gelegter Wert wird still verworfen. Ordne die Adresse den einzelnen Feldern zu. - Importierte Kontakte landen nicht in einer eigenen Tabelle. Sie werden als Kunden vom Typ
leadgeschrieben. - Lieferanten ohne Nummer bekommen automatisch eine Nummer der Form
IMP-<Stempel>-<Index>. - Bei Rechnungen wird der Kunde über die Kundennummer und danach über den Namen gesucht. Ohne Treffer wird die Rechnung trotzdem angelegt, nur ohne verknüpften Kunden.
- Fehlt bei einer Rechnung das Fälligkeitsdatum, wird das Rechnungsdatum genommen, sonst der heutige Tag.
- Erkannte Excel-Formeln werden nur angezeigt. Ausgewertet wird davon nichts.
- Ein zweiter Lauf derselben Kundendatei legt die Kunden erneut an. Prüfe vor dem Wiederholen, was schon drin ist.